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Lymphödem


Was ist ein Lymphödem?

Das Lymphödem ist eine Schwellung, die durch eine Abflussbehinderung im Lymphgefäßsystem entsteht. Man bezeichnet diesen Prozess im Lymphatischen System auch als obliterierte Lymphgefäßveränderungen, dass bedeutet, dass ein Lymphgefäß ganz verschlossen sein kann und es zu einer Stauung kommt. Lymphödeme sind häufiger bei Frauen als bei Männern zu finden.

Sie treten meistens in den Armen oder den Beinen auf, können aber auch in Geschlechtsteilen oder allen anderen Bereichen des Körpers zu finden sein. Es gibt primäre, auch angeborene Lymphödeme oder sekundäre, auch erworbene Lymphödeme. Die Lymphe oder Lymphflüssigkeit ist eine helle, leicht gelbliche Flüssigkeit, darin enthalten sind Plasma und Lymphozyten, Eiweiße und Fette. Diese Flüssigkeit entsteht indem Blutplasma aus den Kapillaren in das umliegende Gewebe tritt.

Der Abtransport, kann durch vielfältige Weise gestört sein und es entstehen zum Teil riesige Schwellungen, die durch die verbleibende Flüssigkeit im Gewebe begründet sind. Die Einlagerung der Lymphe, bilden pralle und flüssigkeitsgefüllte Ausstülpungen der Haut. Die Ursachen für ein Lymphödem sind vielfältig.

 


Lymphödem - Ursachen »

Letzte Aktualisierung am 27.05.2009.

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