Lymphkapillaren
Die Lymphkapillaren beginnen blind in den Bindegewebezwischenräumen und bilden dort ein dichtes Netzwerk von Kapillaren. Ihr Lumen ist ungefähr 50 Mikrometer groß und damit größer als das der Blutkapillaren. Ihre Basalmembran oder Grundmembran ist nicht durchgängig. Die sogenannten Endothelzellen weisen spalten auf durch die Flüssigkeit und Fette usw. durchdringen kann.
Lymphgefäße und Stämme
Sie ähneln dem Wandaufbau von Venen. Sie haben eine Muskelschicht, die für den Fluss der Lymphflüssigkeit sorgt.
Lymphknoten
Der Lymphknoten ist Nierenförmig und hat mehrere einführende Lymphgefäße an der Außenseite und einige abgehende Lymphgefäße an der konkaven Seite, von der aus auch die Blutgefäße ein und abgehen. Der Lymphknoten besitzt eine Kapsel aus sogenanntem kollagenem Bindegewebe.
Der Lymphknoten ist eingeteilt in einen Rindenbereich, auch B-Zone, einen Nebenrindenbereich, auch T-Zone und einen Markbereich.
Die Flüssigkeit durchläuft den Lymphknoten durch Sinus, Öffnungen, die eine große Oberfläche bilden. In diesen Sinus befinden sich viele Makrophagen, auch Fresszellen genannt, die Bakterien oder Erreger und sonstige nicht gewollte Bestandteile vernichten. Im Sinus sind weiterhin viele Lymphozyten zu finden.
Im Rinden und Nebenrindenbereich lagern sich die Lymphozyten zu Follikeln zusammen. Es gibt sekundäre und primäre Lymphfollikel. Diese Einteilung hängt mit der Aufgabe der Lymphozyten im Immunsystem zusammen, vereinfacht könnte man sagen, dass dies vom Aktivitätszustand abhängt. Der Primärfollikel ist im Ruhezustand und der Sekundärfollikel reagiert auf einen Antigenreiz.
Letzte Aktualisierung am 27.05.2009.