Manuelle Lymphdrainage - Nach einer Behandlung
Wie sollte sich der Patient nach einer manuellen Lymphdrainage verhalten?
Nach einer manuellen Lymphdrainage muss der Patient auf eine richtige Verhaltensweise im Umgang mit dem Lymphödem achten.
- Sind Kompressionstrümpfe verordnet worden, ist ein Tragen der Strümpfe unerlässlich. Die Kompressionstherapie ist zusammen mit der manuellen Lymphdrainage auch als KPE zu bezeichnen. KPE steht für physikalische Entstauungstherapie. Damit der Erfolg durch die manuelle Lymphdrainage nicht wieder rückgängig gemacht wird, hilft die Kompression diesen Zustand aufrecht zu erhalten.
- Dazu gehört, dass der Betroffene Körperteil, zum Beispiel der Fuß, hochgelagert wird.
- Starke Anstrengung sollte vermieden werden.
- Weiterhin nicht gesundheitsfördernd sind, starke Kälte oder Hitze.
- Das Tragen von enger einschneidender Kleidung, verschlimmert, das Ödem sogar. Deshalb ist auf lockere Kleidung an der Stelle des Lymphödems zu achten. Hautpflege ist ein weiterer wichtiger Punkt, damit können Lymphödeme vermieden werden und eine Verschlechterung des Zustandes wird eingeschränkt.
- Manchmal werden zusätzlich Therapeutisches Schwimmen oder speziellen gymnastische Übungen verordnet.
Mögliche Behandlungsalternativen
Die physikalische Entstauungstherapie, die die Kombination der manuellen Lymphdrainage und der Kompressionstherapie ist, ist die einzig anerkannte Therapie von Lymphödemen. Es gibt zwar auch operative Methoden, die jedoch sehr aufwendig sind und nur von absoluten Spezialisten durchgeführt werden. Deswegen gibt es außer der operativen Variante, noch den eventuellen Einsatz von Medikamenten. Benzopyrone werden, manchmal als ergänzende Therapie verschrieben, ihre Wirkung ist jedoch nicht vollständig bewiesen.
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Letzte Aktualisierung am 27.05.2009.
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