Vor der manuellen Lymphdrainage, ist natürlich ein Gang zum Arzt notwendig, der je nach Ursache auch weitere Untersuchungen anordnen kann. Denn die Ursachen sind sehr vielfältig, dadurch ebenfalls die Untersuchungen. Der Arzt wird eine Anamnese durchführen, dann das Ödem anschauen und betasten. Dabei wird der Arzt auf die Beschaffenheit des Ödems achten unteranderem wie groß das Ödem ist und welche Merkmale noch vorliegen. Je nach dem, welche Tatsachen erkennbar sind, werden verschiedene Untersuchungen angeordnet.
Zum Bespiel könnten das sein:
Die Lymphszintigraphie
Die Lymphszintigraphie ist eine Diagnostischen Untersuchungen bei sekundären Lymphödemen. Diese Untersuchung dauert ca. eine Stunde. Sie ist für den Nachweis von Lymphabflussstörungen geeignet, ebenfalls kann man sehen, ob diese Abflussstörung bösartige Gründe, wie zum Beispiel einen malignen (bösartigen) Tumor hat. Es wird dabei ein radioaktiver Marker unter die Haut gespritzt.
Dieser Marker wird nun mit einer speziellen Kamera, die die Strahlen des Markers sichtbar machen kann, verfolgt. Speziell kann man den Lymphabfluss in der Nähe von Tumoren erkennen.Besonders hervorzuheben ist bei dieser Untersuchung, dass eine Quantitative und Qualitative Auswertung erfolgen kann.
Besteht eine Vermutung auf einen bösartigen Tumor als Ursache für das Ödem, werden meistens bildgebende Verfahren, angewendet zum Beispiel:
- CT-Computertomographie,
- MRT-Magnet-Resonanz-Tomographie,
- Sonographie beziehungsweise Ultraschall.
Bei Herz oder Kreislauferkrankungen sind dafür spezielle Untersuchungen notwendig, wie zum Beispiel ein EKG- Elektrokardiogramm.
Zusätzlich können Laboruntersuchen hinzukommen, wie zum Beispiel ein Blutbild.
Es kann natürlich auch sein, dass keine andere Untersuchung durchgeführt werden muss, sondern nur eine Anordnung für eine manuelle Lymphdrainage erfolgt.
Letzte Aktualisierung am 27.05.2009.