Eine manuelle Lymphdrainage wird durchgeführt, wenn sich durch Verletzungen, durch Operationen, Krebs, Amputationen, Morbus Sudeck, Lymphknotenentfernungen oder andere Erkrankungen sogenannte Lymphödeme gebildet haben.
Lymphödeme sind Schwellungen, die durch eine Abflussbehinderung im Lymphgefäßsystem entsteht. Das heißt, dass ein Lymphgefäß verschlossen oder verengt sein kann und es zu einer Stauung kommt. Lymphödeme sind häufiger bei Frauen als bei Männern zu finden. Sie treten meistens in den Armen oder den Beinen auf, können aber auch in Geschlechtsteilen oder allen anderen Bereichen des Körpers zu finden sein.
Die Einlagerung der Lymphe, bilden pralle und flüssigkeitsgefüllte Ausstülpungen der Haut. Um den schnellen Abtransport der Lymphflüssigkeit zu gewährleisten, ist eine manuelle Lymphdrainage die geeignete Therapieform. Kombiniert wird die manuelle Lymphdrainage mit der Kompression des betreffenden Körperteils, mit Kompressionsstrümpfen oder Verbänden.
Letzte Aktualisierung am 27.05.2009.