Hauptsächlich wird das CEA als Tumormarker für die Kontrolle des Verlaufs und des Therapieerfolgs sowie zur Nachsorge bei Patienten mit Dickdarm- oder Enddarmkrebs verwendet. Erneut erhöhte Werte nach der Behandlung zeigen zuverlässig die Entstehung von Rezidiven (neuerliches Wachstum des Tumors) oder Metastasen (Absiedlungen, Tochtergeschwüre) an, häufig noch bevor diese mit anderen diagnostischen Maßnahmen zu erkennen sind. Wie die meisten Tumormarker ist das CEA nicht zur Früherkennung sondern nur zur Nachsorge von Tumorerkrankungen geeignet.
Auch zur Verlaufs- und Therapiekontrolle von Schilddrüsen- sowie Magenkarzinomen kann die CEA-Konzentration bestimmt werden.
Weitere Tumorerkrankungen, die eine Erhöhung der CEA-Werte verursachen können:
Durch die Bestimmung der CEA-Konzentration im Blut kann man zwischen einem primären Leberkarzinom bzw. einer gutartigen Lebererkrankung (niedrige Werte) und Lebermetastasen anderer Tumore, zum Beispiel eines Pankreaskarzinoms (stark erhöhte Werte) unterscheiden.
Gutartige Erkrankungen, die ebenfalls die CEA-Konzentration erhöhen können: