Charakteristische Beschwerden, wie eine druckschmerzhafte Gebärmutter, Schmerzen beim Bewegen des Muttermundes (Portioschiebeschmerz) sowie ein Ausfluss aus der Scheide können ebenfalls Hinweise auf eine bestehende Entzündung der Adnexen geben.
In der gynäkologischen Untersuchung wird dann ein Abstrich vom gebärmutterhals entnommen, um die Erreger zu erkennen und nachzuweisen. Außerdem können die Bakterien in einer Kultur angezüchtet und eine Resistenzbestimmung vorgenommen werden, um das geeignete Antibiotikum zu ermitteln.
In einer Blutuntersuchung können außerdem eine erhöhte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukozytose) nachgewiesen werden.
In einer Ultraschalluntersuchung kann der behandelnde Arzt erkennen, ob sich aufgrund der Entzündung Flüssigkeit oder Eiter hinter der Gebärmutter (Douglas´scher Raum) angesammelt haben.