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Adnexitis - Diagnose


Ein wichtiger Teil der Diagnose ist die Anamnese. Durch die Befragund der Patientin kann ein erfahrener Gynäkologe bereits auf eine Adnexitis schließen. Abstriche oder auch Ultraschalluntersuchungen können vorhandene Zweifel ausschließen.

Die Diagnose einer Adnexitis kann von erfahrenen Gynäkologen oft schon durch eine ausführliche Befragung (Anamnese) der Betroffenen gestellt werden.

Charakteristische Beschwerden, wie eine druckschmerzhafte Gebärmutter, Schmerzen beim Bewegen des Muttermundes (Portioschiebeschmerz) sowie ein Ausfluss aus der Scheide können ebenfalls Hinweise auf eine bestehende Entzündung der Adnexen geben.

In der gynäkologischen Untersuchung wird dann ein Abstrich vom gebärmutterhals entnommen, um die Erreger zu erkennen und nachzuweisen. Außerdem können die Bakterien in einer Kultur angezüchtet und eine Resistenzbestimmung vorgenommen werden, um das geeignete Antibiotikum zu ermitteln.

In einer Blutuntersuchung können außerdem eine erhöhte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukozytose) nachgewiesen werden.

In einer Ultraschalluntersuchung kann der behandelnde Arzt erkennen, ob sich aufgrund der Entzündung Flüssigkeit oder Eiter hinter der Gebärmutter (Douglas´scher Raum) angesammelt haben.


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Letzte Aktualisierung am 02.03.2009.

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