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AIDS und HIV - Diagnose


Anhand einer Blutuntersuchung lässt sich eine HIV-Infizierung recht einfach und sicher feststellen

Eine Infek

tion mit HIV lässt sich anhand einer Blutuntersuchung in der Regel sicher nachweisen. Das Blut wird dabei auf Antikörper gegen das HI-Virus untersucht.

Direkt nach einer Infektion ist der HIV-Test jedoch meist noch negativ, da der Körper einige Zeit für die Bildung der Antikörper braucht. In der Regel dauert das etwa sechs bis zwölf Wochen, in einigen Fällen sogar bis zu sechs Monaten.

Zur Diagnostik wird zuerst ein einfacher Suchtest durchgeführt, der so genannte "enzyme-linked immunosorbent assay", kurz ELISA-Test.

Ist dieser positiv, wird der Test wiederholt. Ist auch der zweite Test positiv, wird zur endgültigen Bestätigung ein weiterer Bluttest, der sogenannte Western Blot Test, durchgeführt. Dieser Test ist wichtig, um falsch positive Befunde auszuschließen. Nur wenn alle drei Test positiv sind, steht die Diagnose "HIV positiv" fest.
Der behandelnde Arzt wird daraufhin in einem weiteren Test die Menge der Viren im Blut bestimmen. Dieses Verfahren kann einer annähernden Prognose zum Verlauf der Erkrankung dienen.

Studien haben gezeigt, dass Infizierte mit einer hohen Virusbelastung eine viel schlechtere Prognose haben als Menschen mit einer geringen Viruslast.
Die Menge der Viren entscheidet auch darüber, wann eine Therapie startet oder geändert werden muss.


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Letzte Aktualisierung am 02.03.2009.

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