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AIDS und HIV - Ursachen


Die Übertragung des Hi-Virus geschisht hauptsächlich durch Körperflüssigkeiten oder Blut

Das HI-Virus kann auf unterschiedlichen Wegen übertagen werden:

  • Sexueller Kontakt: Eine Ansteckung kann sowohl bei vaginalem, als auch analem oder oralem Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Partner erfolgen. Das Virus ist sowohl im Samen als auch in der Scheidenflüssigkeit von infizierten Personen nachweisbar. Es kann über kleinste Verletzungen, die während des Sexualkontaktes entstehen, in den Körper eindringen.

  • Wenn bereits eine weitere sexuell übertragbare Krankheit, wie etwa Clamydien, besteht, ist die Gefahr, sich mit HIV zu infizieren zusätzlich erhöht. HIV wird in Europa in etwa 80 Prozent der Fälle auf diesem Weg übertragen.

  • Infiziertes Blut: In seltenen Fällen kann das Virus durch infiziertes Blut und Blutprodukte, die transfundiert wurden, übertragen werden.

  • Ende 1985 begannen Krankhäuser und Blutbanken in Deutschland und in anderen westlichen Ländern, das Blut auf HIV-Antikörper zu untersuchen. Diese Untersuchungen sowie eine verbesserte Untersuchung der Spender hat das Risiko, sich bei einer Blutübertragung zu infizieren, deutlich reduziert. Das gilt leider nicht für die Länder der Dritten Welt.

  • Gemeinsamer Gebrauch von Nadeln: HIV wird sehr leicht durch kontaminierte Nadeln und Spritzen übertragen. Heroinabhängige beispielsweise, die sich Spritzen teilen, haben ein enorm hohes Risiko sich zu infizieren. So können auch andere Erkrankungen wie Hepatitis weitergegeben werden. Auf diesem Weg infizieren sich in Europa etwa 15 Prozent der Betroffenen mit HIV.

  • Verletzungen: Das Infektionsrisiko durch einen Stich mit einer infizierten Nadel ist bei Angehörigen medizinischer Berufe relativ gering. Das durchschnittliche Risiko liegt bei etwa 3 von 1000 Fällen.

  • Übertragung Mutter - Kind: Etwa ein Viertel bis ein Drittel aller unbehandelten HIV-infizierten Mütter stecken ihre Kinder an.

  • Dieses Risiko kann stark minimiert werden, wenn sich diese Mütter bereits während der Schwangerschaft einer Behandlung unterziehen. Wird das Kind außerdem per Kaiserschnitt entbunden, sinkt das Infektionsrisiko noch weiter.

  • Andere Übertragungsmöglichkeiten: In sehr seltenen Fällen kann das HI-Virus durch Organtransplantation oder schlecht desinfiziertes Operationsbesteck übertragen werden.

Das Virus schädigt Abwehrzellen des Körpers , die einen wichtigen Bestandteil des körpereigenen Immunsystems bilden.

Die weißen Blutkörperchen und die von ihnen gebildeten Antikörper greifen im Normalfall fremde Organismen, die in den Körper eingedrungen sind, an und zerstören sie.
Die Immunantwort wird von bestimmten weißen Blutkörperchen, den T-Helfer Zellen (CD4 Lymphozyten) koordiniert. Diese CD4 Lymphozyten sind das Hauptangriffsziel der HI-Viren. Die Viren verbinden sich, nachdem sie in den Körper eingedrungen sind, zuerst mit der Oberfläche der Zellen und werden dann hineingeschleust. In der Zelle integrieren die Viren ihr eigenes Erbgut in das Erbgut der Wirtszelle und benutzen diese zur Vermehrung.

Nach einiger Zeit zerstören die neu produzierten Viren die Wirtszelle und gelangen so in die Blutbahn. Sie suchen sich daraufhin einen neue CD4 Lymphozyten und der Vermehrungsprozess startet von vorne.

So werden täglich mehr als zehn Milliarden neuer HI-Viren produziert.
Um diesen Prozess zu stoppen ,muss der Körper täglich etwa zwei Milliarden neuer CD4 Lymphozyten produzieren.

In den meisten Fällen gewinnen die Viren die Überhand und die Zahl der CD4 Lymphozyten sinkt kontinuierlich. Dadurch entsteht eine schwere Immunschwäche und der Körper kann eingedrungene Erreger nicht mehr ausreichend bekämpfen.


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Letzte Aktualisierung am 02.03.2009.

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