Läuse sind flügellose Insekten, welche in stündlichen Abständen Blut saugen. Die befruchteten Weibchen kleben Nissen, in denen sich die Eier befinden. Diese werden durch eine Klebesubstanz am Haarschaft befestigt. Jede Nisse hat eine gewölbte, perforierte Kappe, aus der nach sechs bis neun Tagen die noch nicht geschlechtsreifen Nymphen schlüpfen.
Die Läuse ernähren sich vom Blut des Menschen und benötigen mehrmals täglich Blut um am Leben zu bleiben.
Sie werden meist von Mensch zu Mensch übertragen, selten kann es auch indirekt zu Übertragungen, wie beispielsweise das gemeinsame Nutzen von Kämmen, kommen.
Während sich die Kopflaus bevorzugt in Kindergärten und Schulen verbreitet und die Kleiderlaus vor allem bei obdachlosen Menschen, in Wohnheimen und Sammellagern auftritt, wird die Scham- oder Filzlaus im Wesentlichen durch Geschlechtsverkehr übertragen.