Der weiche Schankers wird mit der Gabe von Antibiotika (beispielsweise Tetrazyklin) therapiert. Damit werden die Erreger im Zeitraum von etwa sieben Tagen abgetötet.
Sind zusätzlich Geschwüre aufgebrochen sollten diese regelmäßig gesäubert und trocken gehalten werden. Bei einer gleichzeitigen eitrigen Entzündung der Lymphknoten müssen diese gegebenenfalls gespalten und drainiert werden.
Die Betroffenen sollten bis zur definitiven Ausheilung der Infektion, die bei einer Nachuntersuchung durch den Arzt gesichert werden muss, auf Geschlechtsverkehr verzichten. Nur so kann eine Infektion anderer Personen verhindert werden.
Alle Menschen, die man möglicherweise angesteckt hat, sollten informiert werden.
Wer am Ulcus molle erkrankt, kann sich gleichzeitig eine andere Geschlechtskrankheit (beispielsweise Syphilis oder Gonorrhoe) zugezogen haben. Entsprechende Untersuchungen (inklusive HIV-Test) sind deshalb ratsam.
Zur Vorbeugung des weichen Schanker sollten in jedem Fall Kondome beim Geschlechtsverkehr verwendet werden. Eine Ansteckung mit dieser Erkrankung ist ausschließlich auf sexuellem Weg möglich, weshalb die Übertragung des Erregers durch das Benutzen von Kondomen sicher verhindert wird. Wer sich mit einer Geschlechtskrankheit ansteckt, sollte das auch im Zeitalter der Antibiotika sehr ernst nehmen.
Letzte Aktualisierung am 09.03.2009.