Unter Ejakulation versteht man den Samenerguss des Mannes. Dies ist ein sehr komplizierter Vorgang, der einige Vorbereitung benötigt.
Bevor eine Ejakulation eingeleitet werden kann, muss der Penis steif (erigiert) sein. Durch Stimulation des Penis wird die Erregung gesteigert. Die Erregung wird durch einen bestimmten Teil des Nervensystems weitergeleitet und zum Teil verarbeitet, nämlich durch den Parasympathikus. Um nun eine Ejakulation auszulösen, muss ein anderer Teil des Nervensystems aktiviert werden, der Sympathikus. Nach ausreichender Stimulation wird der Sympathikus im Bereich des Rückenmarks aktiviert und sendet seine Signale mit bestimmten Nerven (z.B. Nervus pudendus) in Penis, Hoden und Prostata. Die Ejakulation läuft während dem Orgasmus ab. Die Muskulatur der Nebenhoden, des Samenleiters, der Harnröhre, der Prostata und anderer Drüsen kontrahiert sich rhythmisch und transportiert so die Spermien aus den Nebenhoden aus der Harnröhre hinaus. Das Sekret der Sexualdrüsen dient vor allem zur Ernährung der Samen.
Es gibt verschiedene Arten der Ejakulationsstörung. Es kann zur retrograden Ejakulation in die Harnblase kommen, die Ejakulation kann vorzeitig auftreten oder komplett ausbleiben.