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Erektionsstörungen - Ursachen


Eine Erektionsstörung kann durch andere Krankheiten oder durch Stress bedingt sein

Die Erektion des männlichen Glieds ist eine komplexe Reaktion, an der viele verschiedene Systeme des menschlichen Körpers beteiligt sind. Dementsprechend gibt es viele unterschiedliche Ursachen für die Erkrankung.

  • Krankheiten

Die erektile Dysfunktion wird sehr häufig durch andere Erkrankungen ausgelöst. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems werden hierbei am häufigsten als Ursache der Potenzstörung erkannt. Durch Bluthochdruck beispielsweise werden kleinste Gefäße im ganzen Körper geschädigt. Die Schädigung der Penisgefäße zieht oft eine Minderdurchblutung nach sich und kann die Funktion beeinträchtigen.

Auch Diabetes mellitus schädigt kleinste Gefäße im Schwellkörper des Penis. Durch den permanent hohen Blutzucker werden die Gefäßwände glykosyliert („verzuckert"). Es werden kleine Zuckermoleküle an die Gefäßwand geheftet, die dann langsam das Blutgefäß verschließen.

  • Stress

Stress gewinnt als Auslöser vieler Krankheiten immer mehr Bedeutung in der heutigen Medizin. Dabei ist Stress eigentlich ein „Schutzreflex" des Körpers auf Gefahren. Wird eine potentiell lebensgefährliche Situation erkannt, reagiert der Körper mit der Ausschüttung verschiedener Stresshormone (z.B. Noradrenalin, Adrenalin, Cortisol), um seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Diese Hormone hemmen jedoch die Erektion des Mannes, was bei kontinuierlichem Stress, wie es häufiger vorkommt, zu chronischen Störungen kommen kann.

  • Hormonstörungen

Das männliche Sexualhormon Testosteron wird (vor allem von den Hoden) kontinuierlich ans Blut abgegeben, so dass sich ein gewisser Hormonspiegel einstellen kann. Testosteron unterstützt die Erektion des männlichen Glieds. Wenn der Spiegel absinkt, kann es zu Störungen der Erektion kommen.

  • Störungen der Nervenleitung

Der Penis erhält die meisten seiner Befehle (wie auch alle anderen Organe) aus dem Gehirn. Dieses sendet seine Signale über Nervenbahnen im Rückenmark und daran anschließende Nerven im Becken bis in den Penis. Auf dieser langen Strecke kann es zu vielen Unterbrechungen kommen. Im Rückenmark können Tumoren (Krebs) auf die Leitungen drücken, oder es kann durch Verletzungen zu Querschnittslähmungen führen. Die Nerven im Becken werden vor allem durch Knochenbrüche oder Blutergüsse geschädigt.

  • Medikamente

Verschiedene Medikamente können negativ auf die männliche Potenz wirken. Hierzu zählen unter anderem einige Psychopharmaka und manches blutdrucksenkendes Mittel. Es gibt jedoch meist andere Medikamente, die zwar die gleiche Hauptwirkung, aber andere Nebenwirkungen haben.

  • Psychische Probleme

Probleme der Psyche des Menschen können immer auch den Körper betreffen. Die Erektion ist sehr komplex und von einer ausgeglichenen Psyche abhängig. Deshalb kann sie durch manche psychische Probleme (vor allem Angststörungen) unterdrückt werden.


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Letzte Aktualisierung am 12.01.2009.

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