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Libidomangel der Frau - Diagnose


Sie wird hauptsächlich durch die Anamneseerhebung, also das Gespräch mit der Patientin gestellt

Hierbei ist es wichtig, auch die Begleitumstände zu berücksichtigen.

Um eine körperliche Ursache auszuschließen, sollte eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Des weiteren sollte eine gynäkologische (frauenärztliche) Untersuchung durchgeführt werden, um andere körperliche Ursachen abzuklären.

Differentialdiagnose

Der Libidomangel muss von anderen Krankheiten, die sich negativ auf die sexuelle Lust auswirken, abgegrenzt werden.

Asexualität

Die Asexualität ist, wie der Libido auch, durch fehlende Lust zum Geschlechtsverkehr gekennzeichnet. Im Gegensatz zum Libidomangel kommt es hier jedoch nicht zum Leidensdruck. Die Betroffenen sind zufrieden mit ihrer Situation und verspüren meist keinen Drang, Änderungen daran vorzunehmen.

Sexuelle Aversion

Das komplette Gegenstück zur Asexualität ist die sexuelle Aversion. Hierbei kommt es nicht zur Gleichgültigkeit dem Sex gegenüber, sondern zu einer gesteigerten Abwehrreaktion, die auch schon durch Elemente des Vorspiels ausgelöst werden können (z.B. Küssen oder Streicheln). Diese Abwehrreaktion kann sich in erhöhter Herzfrequenz (Puls), Schwitzen, Muskelzittern und sogar Atemnot äußern. Hier ist eine Psychotherapie dringend angeraten.

 


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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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