Leistungsdruck
Der Druck kann von anderen (z.B. vom Partner) oder auch von der betroffenen Person selbst ausgeübt werden. Dabei spielen vor allem Erwartungen und Vorstellungen, die nicht erfüllt werden können, eine große Rolle. Viele Frauen setzen sich selbst durch idealisierte Vorstellungen (in Bezug auf Partnerschaft, Aussehen und Beruf) unter enormen Druck. Dieser Druck führt dann zu sexuellen Funktionsstörungen, die den Druck weiter verstärken und schließlich in einen Teufelskreis münden.
Der Partner kann diese Symptomatik sowohl verbessern als auch verschlechtern oder sogar erst auslösen. Es ist wichtig, dass der Partner Verständnis zeigt und keinen zusätzlichen Druck ausübt.
Probleme
Die sexuelle Lust kann auch durch eine Vielzahl anderer Probleme vermindert werden. Am häufigsten kommt es bei Problemen in der Partnerschaft oder im Beruf zu negativen Auswirkungen auf die Sexualität.
In einigen Fällen können auch andere Ursachen für die sexuelle Unlust der Frau bestehen.
Körperliche Beschwerden
Am häufigsten sind hier klar die Beschwerden der Wechseljahre zu nennen. In dieser Phase des Lebens bereitet sich der Körper darauf vor, keine Kinder mehr bekommen zu können. Das ist mit einer massiven Umstellung des Hormonhaushalts verbunden. Dieses Chaos beeinträchtigt die weibliche Lust jedoch meist nur vorübergehend.
Auch andere Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüber- bzw. Unterfunktion) können auf die Lust einwirken, der genaue Mechanismus ist jedoch noch nicht vollständig verstanden.
Medikamente
Einige Medikamente wirken lusthemmend. Vor allem Antidepressiva sind bekannt dafür, einen großen Einfluss auf sexuelle Funktionen zu haben.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.