Erkrankungen des ganzen Körpers können sich auf die sexuelle Lust des Mannes auswirken. Besonders stark wirken dabei Krankheiten, die den Hormonhaushalt des Mannes betreffen. Hormone sind Botenstoffe, die über das Blut von bestimmten produzierenden Organen in den gesamten Organismus transportiert werden.
Die verschiedenen Hormone stehen in einem empfindlichen Gleichgewicht zueinander und regulieren fast alle Funktionen des Körpers. Kommt es zu einer Störung dieses Gleichgewichts, können viele verschiedene Krankheiten ausgelöst werden, unter anderem auch sexuelle Unlust.
Die Lust auf Sex kann auch durch viele chronische Erkrankungen getrübt werden. Hierbei sind häufig Krankheiten wie Diabetes, Arthritis oder chronische Schmerzzustände die Auslöser.
Die häufigsten Störfaktoren der Lust sind seelischen Ursprungs. Der Aufbau der sexuellen Erregung ist ein komplexer körperlicher Vorgang, der streng vom Gehirn kontrolliert wird. Deshalb schlagen sich seelische Probleme häufig auf die sexuelle Erregung nieder.
Oft werden sexuelle Ziele zu hoch gesetzt, so dass man sich selbst unter Druck setzt und unter Versagensängsten leidet.
Der Körper umgeht die Stresssituation, indem er die Libido (sexuelle Lust) schwinden lässt und so den sexuellen Akt verhindert. Auch Stress, der in anderen Bereichen des Lebens lokalisiert ist (z.B. Partnerschaft, Beruf), kann zur fehlenden Lust führen, wenn er nicht gezielt abgebaut werden kann.
Hauptsächlich bei jüngeren Männern kommt es häufig zu Libidomangel, wenn vorher schon Orgasmus- oder Erektionsstörungen bestanden haben. Dadurch wird der Geschlechtsverkehr verhindert, wodurch die unangenehme Situation des „Versagens" umgangen werden kann.
Schließlich sind da noch gibt es auch noch handfeste psychische Erkrankungen, die auf die Libido wirken, wie z.B. Depressionen, Alzheimer oder Traumata aus der Kindheit (v.a. Missbrauchserfahrungen).