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Masturbation

Erreichen eines Orgasmus mit der Masturbation...

Die Masturbation ist eine der sexuellen Praktiken, die von Frauen und Männern in Eigenregie durchgeführt wird. Übersetzt als Selbstbefriedigung benannt, ist das Ziel der Masturbation in der Regel das Erreichen eines Orgasmus. Damit dieser erreicht werden kann kommen entweder eine oder beide Hände zum Einsatz oder auch bestimmte Hilfsmittel, wie etwa Vibratoren, Gummipuppen oder auch Masturbationshilfen in Vaginaform.

Die Masturbation ist eine der häufigsten praktizierten Form, um seine Sexualität auszuleben. Hierbei ist sowohl die Masturbation im Stillen, also gänzlich mit sich alleine, als auch mit einem Partner möglich und wird oftmals als zusätzlich Stimulans in das Liebesspiel mit einbezogen. Besonders bei Partnern, die unter einer Stimulanshemmung leiden, sprich nicht einfach „nur so" zum Orgasmus gelangen können, wird die Masturbation als Hilfe eingesetzt.

Während zu früheren Zeiten die Masturbation regelrecht verdammt wurde und mit Angst auslösenden Sätzen, wie etwa dass man durch diese Form der Autosexualität krank wird, tabuisierte, ist es heute geradezu selbstverständlich diese Art der sexuellen Vorliebe anzuwenden.

Im Bereich der Paraphilie wird die Masturbation nur dann angesiedelt, wenn ein Mann oder eine Frau nur noch durch die Selbstbefriedung zu einer sexuellen Erfüllung gelangen kann und diese Praktik täglich mehrmals durchführt. Eine regelrechte Masturbationssucht kann hieraus entstehen, die selbst vor der Öffentlichkeit keinen Halt macht, wobei normalerweise keine exhibitionistischen Absichten dahinter versteckt sind.

Das zwanghafte masturbieren kann dazu führen, dass eine normale Sexualität nicht mehr ausgelebt werden kann und sich mit der Zeit auch durchaus gesundheitliche Schäden aufzeigen können, die sich in Entzündungen und ähnliches äußern können. Betroffene einer exzessiven Masturbation gehen in den seltensten Fällen den Weg der Therapie, da sie sich kaum als „krank" und behandlungsbedürftig betrachten. Erst wenn der Druck und die gesundheitlichen Auswirkungen überhand nehmen, suchen die Betroffenen unter Umständen Hilfe bei einem Arzt oder einem Therapeuten.

Rechtliche Auswirkungen hat das Ausüben der Masturbation keine, sofern andere Menschen sich dadurch nicht belästigt oder gar genötigt fühlen. In der Öffentlichkeit von einer exzessiven Vorliebe für die Selbstbefriedung zu äußern, wird in der Regel nicht besonders gut aufgenommen, denn obwohl heutzutage alle Medien „Sex" verkaufen, scheint es immer noch in einer gewissen Weise ein Tabuthema zu sein. Ein Tabuthema, dass selbst in bestehenden Partnerschaften oftmals zu Vorwürfen und Streit führt und eine Beziehung belasten kann, weil sich der andere Partner durch das Masturbieren im sexuellen Abseits und ungeliebt sieht.

 

 

 

 



Letzte Aktualisierung am 02.03.2009.

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