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Nekrophilie

Die Nekrophilie beschreibt sexuelle Handlungen mit einem Toten...

Die Nekrophilie entstammt dem Griechischen und bedeutet mit den Worten "nekròs" Leiche oder Toter und "philie" Freundschaft oder Liebe, und lässt unschwer erahnen, um welche sexuell gestörte Präferenz es sich hierbei handelt.

Sexuelle Handlungen an Toten ist keine moderne Erscheinung, denn bereits den Ägyptern wurde nach gesagt, dass sie absichtlich die Einbalsamierung der Leichen hinausgezögert haben, damit sie sich mit diesen sexuell vergnügen konnten. Wie dem auch sei, heutzutage steht die „Leichenschändung" unter einer strafrechtlichen Verfolgung, die schwer geahndet wird.

Nekrophile Menschen, hier auch wie bei den meisten Paraphilien in der Regel Männer, finden ihre Erregung und Befriedung darin den Geschlechtsverkehr mit Toten auszuüben oder diese zu Betatschen und unterschiedliche sexuelle Handlungen an ihnen zu verrichten. Besonders oft zeigt sich die sehr morbide Vorliebe bei Friedhofsangestellten, die sich natürlich makaber ausgedrückt an der richtigen Stelle befinden, um ihre krankhaften Praktiken ausüben zu können.

Neben der strafrechtlichen Verfolgung birgt die Nekrophilie jedoch auch für die Betroffenen und unter Umständen deren Partner gesundheitliche Folgen. So werden immer wieder bei Frauen Diagnosen gestellt, die in der Scheide bestimmte Würmer aufgezeigt haben, die sich nur in Leichen befinden. Ein Beispiel von vielen, welche „Nebenwirkungen" ein Nekrophiler auslösen kann.

Woher diese sexuelle Prägung entstammt, wird in unterschiedlichen Theorien versucht zu erklären. So beschäftigte sich schon Freud und Erich Fromm mit dieser Thematik und fanden zwar Ansätze, doch keine definitiven Antworten. Ob aus einer Veranlagung oder ein prägendes Erlebnis, die Nekrophilie wird wohl noch lange im Dunkeln der Wissenschaft dümpeln und im übertragenden Sinne auch in der Alltäglichkeit, denn kaum ein Nekrophiler wird seine sexuelle Vorliebe offenbaren, da er weiß, dass er strafrechtlich verfolgt werden wird.

Ein Umstand der besonders auch dann eintritt, wenn sich ein Nekrophiler Prostituierte bestellt, diese tötet und sich dann an ihnen vergeht. Gleiches gilt für Opfer, die „auf der Straße" ihrem nekrophilen Täter in die Hände fallen. Hier ist dann nicht mehr die Leichenschändung im Fokus der Justiz, sondern Mord aus sexuellen Motiven, der dann zumeist mit lebenslanger Haft und einer involvierten Therapie bestraft wird.

Das ein Nekrophiler sich selbst in eine therapeutische Behandlung begibt ist so gut wie ausgeschlossen, da er sowohl keinen Anlass dafür sieht als auch die strafrechtliche Verfolgung fürchtet, auch wenn er nicht ganz einsehen kann was an seiner Vorliebe so schlimm sein soll, denn „die Leichen spüren ja nichts". Eine Denkweise die sich oft bei den derart veranlagten Menschen findet, ebenso wie das Denken sich zu rächen, jemanden (sich?) zu bestrafen und selber nur dadurch leben zu können.



Letzte Aktualisierung am 02.03.2009.
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sagt Lilith   vor ~ 1 Monat  856

Das einzige was ich Dir, Susanne, berichten kann ist, daß ich mal innerhalb meines früheren Jobs des öfteren mit Männern in Berührung gekommen ... mehr

 
sagt Zwergenpapa   vor 7 Monate  760

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