Dreimonatsspritze - Gegenanzeigen, Nebenwirkungen
Wann darf die Dreimonatsspritze nicht angewendet werden?
Das Präparat darf nicht angewendet werden bei:
- krankhaft erhöhtem Blutdruck
- Venenentzündungen oder Thromboembolie
- Brustkrebs
- bösartigen Tumoren der Gebärmutterschleimhaut
- Schwangerschaft
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Folgende Nebenwirkungen können beim Einsatz der Dreimonatsspritze auftreten:
- Zyklusstörungen, z.B. Schmierblutungen oder verstärkte Blutungen
- Ausbleiben der Menstruation (Amenerrhoe) nach längerer Anwendung. Auch nach Absetzen des Präparats kann es einige Zeit dauern (etwa 4 bis 8 Monate), bis die Regelblutung wieder eintritt.
- starke Gewichtszunahme
- Blähungen
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Haarausfall
- Stimmungsschwankungen
- Depression bzw. Nervosität
- eventuell Akne
- Libidoverlust (verminderte Lust aus Sex)
- Verminderung der Knochendichte (Osteoporose) bei jüngeren Frauen
- nach Absetzen der Hormone kann sich eine gewollte Schwangerschaft verzögern.
Ein wesentlicher Nachteil des Präparats ist, dass man sie nicht einfach absetzen kann, wenn man die Spritze nicht verträgt. Bevor die Wirkung nämlich nachlässt, muss sich erst das Depot auflösen. Nicht Vergessen: Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten und gegebenenfalls zusätzlich verhüten! Außerdem bietet die Dreimonatsspritze keinen Schutz vor AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
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