Das Stäbchen wird zwischen dem ersten und fünften Zyklustag unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Mit Hilfe einer speziellen Einführspritze wird das Stäbchen direkt unter die Haut an der Innenseite des Oberarms eingesetzt (implantiert). Bei Rechtshänderinnen sollte das Stäbchen in den linken Oberarm, bei Linkshänderinnen in den rechten Arm implantiert werden. Das Implanon® steckt in der Hohlnadel eines speziellen Applikators. Die Nadel wird dicht unter die Haut geschoben und anschließend das Stäbchen appliziert. Anschließend legt man ein Druckverband an, der für 24 Stunden belassen werden sollte, um Infektionen und Blutergüsse zu vermeiden. Das Einsetzen ist einfach, schnell und schmerzfrei.
Der Verhütungsschutz setzt sofort ein und verleiht der Frau Schutz für die nächsten drei Jahre. Nach spätestens drei Jahren muss das Stäbchen mit einem kleinen Schnitt von 2-3 mm entfernt werden.
Eine Entfernung ist bei Unverträglichkeit und Kinderwunsch jederzeit möglich. Der monatliche Zyklus setzt nach der Entfernung wieder ein, sodass eine Schwangerschaft möglich ist.
Das Implanon® wird zunächst durch den Frauenarzt mit dem Finger ertastet und das Ende markiert.
Anschließend wird die Hautstelle desinfiziert und lokal betäubt. Nun wird ein winziger Schnitt unter die Spitze des Verhütungsstäbchens gesetzt und das Stäbchen durch die Öffnung herausgezogen. Mit einem Druckverband wird die Wunde verschlossen, damit keine Blutergüsse und Schwellungen auftreten. In der Regel verheilt das Gewebe schnell und problemlos. Bisher wurde keine Narbenbildung beobachtet.