Es handelt sich beim Lea contraceptivum um eine tassenförmige Schale aus medizinischem Silikon, mit innenliegendem Abflussventil und integrierter Kontrollschleife.
Beim Einsetzen in die Scheide (Vagina) wird die Luft verdrängt und entweicht durch das Ventil. Dadurch wird im Inneren ein Unterdruck hervorgerufen, welches Lea in der schützenden Position auf dem Muttermund hält und somit das Eindringen der Spermien verhindert. Zudem wird sie durch den kräftigen Rand, der das hintere Scheidengewölbe völlig ausfüllt, stabilisiert.
Erst durch das Drehen der Kontrollschlaufe (Kontrollschleife), mit dem Lea vom Muttermund gelöst wird, wird die Sogwirkung aufgehoben. Zudem erleichtert die Kontrollschlaufe einerseits das Einsetzen und auch die Kontrolle des korrekten Sitzes.
Bei korrektem Sitz sorgt das Ventil für einen Abfluss der normalen Zervixsekretion. Durch das Abflussventil wird zudem eine unerwünschte Vermehrung von Bakterien vermieden, da das Sekret abfließen kann.
Merke: Lea muss nach dem Sex mindestens acht Stunden in der Barriereposition bleiben, damit eine sichere Verhütung gewährleistest wird. Sie sollte jedoch nicht länger als 48 Stunden im Körper verbleiben.