Aufgrund der natürlichen Abnutzung über die Jahre hinweg, treten im Alter häufig Meniskusleiden auf. In der Regel ist der Meniskus kaum in der Lage sich zu erneuern, so wird sie im Alter spröde und verliert an Elastizität. Auch Belastungen werden dadurch schlechter toleriert und es kommt daher zu feinen Rissen und Furchen. Bereits einfache Bewegungen reichen aus um einen Riss oder Bruch herbeizuführen.
Tätigkeiten, die das Knie belasten oder häufiges in die Hocke gehen, führen auf Dauer zu Meniskusverletzungen. Mit der Zeit kommt es zu leichten Rissen und die Menisken werden dadurch empfindlicher. Eine abrupte Bewegung reicht hier dann schon aus, um einen Riss oder Durchbruch auszulösen.
Hierzu gehören Fehlstellungen wie X-Beine oder Fehlformen der Menisken.
Ursache ist meist eine heftige Drehung im Kniegelenk bei fixiertem Unterschenkel.
Ein typsicher Meniskusschaden entsteht durch die Drehung des Oberkörpers nach außen bei feststehendem Fuß im gebeugten Kniegelenk. Die Scherkräfte bewirken einen Riss des Meniskus, wobei meistens der Innenmeniskus betroffen ist, da dieser fest mit dem Innenband verwachsen ist.
Eine echte unfallbedingte Meniskusverletzung tritt wesentlich seltener auf als der Abriss eines vorgeschädigten Meniskus. Auch führt die frische Meniskusverletzung meist gleichzeitig zu einer Verletzung des gesamten Kapselbandapparates und geht häufig mit einem Bänderriss einher.
Bei degenerativ vorgeschädigten Menisken kommt es bereits bei relativ harmlosen Bewegungsabläufen zu einem Abriss, z.B. bei Aufrichten aus der Hocke. Der eingerissene Meniskus kann zu einer Einklemmung führen und somit eine Bewegungssperre verursachen.