Die Überdehnung bei Zerrungen kann einerseits durch ungünstig angreifende Belastungen, wie zum Beispiel Bergabsteigen oder falsches Schuhwerk, ausgelöst werden. Dabei werden die Muskelfasern durch die Stellung der Gelenke und die Wirkungsrichtung der Kraft auseinander gezogen, während der Muskel selbst kontrahiert. Dadurch entstehen Spannungsspitzen, die den Muskel schädigen können.
Andererseits kann es auch durch Unfälle zu dieser Verletzung kommen (z.B. Treten in ein Loch). Hierbei treten im Muskel aufgrund der unerwarteten Stellungsänderung kurzzeitig Kräfte auf, die das Muskelgewebe schädigen und im schlimmsten Fall sogar bis zum Muskelabriss führen können.