Pause
Die Ruhigstellung des verletzten Körperteils soll helfen, den weiteren Austritt von Blut und Gewebsflüssigkeit durch Quetschung des verletzten Gewebes zu vermindern. Bei weiterer Belastung kommt es hingegen zu einer stärkeren Schwellung und einer vermehrten Entzündungsreaktion im verletzten Gebiet.
Eis
Das Kühlen der Verletzung mit Eis lindert den Schmerz und entspannt die Muskulatur, indem es die Leitgeschwindigkeit der Nerven herabsetzt und die Gefäße eng stellt. Durch diese Verminderung der Durchblutung wird gleichzeitig die Schwellung der Weichteile verringert und die körpereigene Blutstillung im verletzten Gewebe gefördert. Die Stoffwechselvorgänge im Gewebe werden vermindert, wodurch weniger Entzündungsstoffe frei gesetzt werden und so die Entzündungsreaktion eingedämmt wird, die zu einer weiteren Zunahme der Schwellung führen würde.
Diese Mechanismen sorgen dafür, dass eine Verletzung, die früh genug und ausreichend lange gekühlt wurde, schneller und besser heilt.
Kompression
Der elastische Verband sorgt, wenn er herzwärts gewickelt wird, dafür, dass ausgetretene Gewebsflüssigkeit in Richtung der ableitenden Gefäße verschoben wird und abtransportiert wird. Zusätzlich werden die oberflächlichen Venen komprimiert und so die Schwellungsneigung vermindert.
Hochlagern
Durch das Hochlagern über Herzhöhe wird der Blutabfluss aus dem verletzten Körperteil zum Herzen erhöht und der Zufluss vermindert. Damit wird ebenfalls die Schwellungsneigung verringert und die Blutstillung gefördert.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.