Die Muskelprellung ist eine typische Sportverletzung und sehr schmerzhaft. Der Bluterguss bildet sich zwischen den einzelnen Muskelfasern oder direkt unterhalb der Muskelfaszie. Meist setzt der Schmerz sofort ein und führt zu einer Bewegungseinschränkung. Zum Teil können auch Lähmungsgefühle auftreten. Dagegen können sich bei größeren Schwellungen auch Muskelverhärtungen bilden.
Hier treten in der Unterhaut klar umschriebene, gelegentlich aber auch großflächige Blutergüsse auf. Die Haut wird bläulich und schwillt an.
Gelenkprellungen kommen besonders häufig am Knie-, Sprung- und Schultergelenk vor. In den meisten Fällen ist auch das Unterhautfettgewebe, das direkt über dem Gelenk liegt, mitbetroffen. Oft bildet sich ein Erguss im Gelenk. Zudem können auch Blutgefäße in der Gelenkkapsel verletzt werden, die dann in das Gelenk einbluten. Durch den Gelenkerguss wird die Gelenkkapsel auseinandergedrückt. Parallel dazu kommt es zu einer Entzündung und Verdickung der betroffenen Stelle. Gelenkergüsse sind schmerzhaft und führen oft zu einer längeren Funktionsbeeinträchtigung.
Knochenprellungen treten meistens an Stellen auf, wo der Knochen nur von einer dünnen Hautschicht bedeckt ist, z.B im Bereich des Schienbeins oder am Kopf. Durch die Gewalteinwirkung reißen die Gefäße der Knochenhaut, welches zur Bildung eines Blutergusses führt. Der Bluterguss bildet sich zwischen Knochen und Knochenhaut. Die Knochenhaut ist sehr schmerzempfindlich, deshalb sind Knochenprellungen sehr deutlich spürbar und äußerst schmerzhaft. Die starken Schmerzen halten allerdings nur wenige Minuten an.
Ursache ist meist ein Schlag auf das Auge. In der Folge kommt es zur Einblutung in das Auge. Augenprellungen sollten unbedingt ärztlich untersucht werden, um weitere Verletzungen auszuschließen.
Hierbei handelt es sich um eine kurzzeitige Einklemmung von Nerven, die meistens an solchen Stellen entstehen, wo Nerven über hervorstehenden Körperstellen verlaufen. So führt zum Beispiel eine Prellung des Ellenbogengelenks an der Stelle wo der Unterarmnerv verläuft (auch als Musikantenknochen bezeichnet), zu einem schießenden elektrisierenden, heftigen Schmerz in den Unterarm. Die dabei auftretenden Empfindungsstörungen und Bewegungseinschränkungen verschwinden meistens nach wenigen Minuten. In schweren Fällen können die Symptome weitere 4 bis 6 Wochen bestehen.
Prellungen innerer Organe kommen relativ selten vor, sind aber ernst zu nehmende Verletzungen. Diese Form der Verletzung entsteht meist durch unvorhersehbare und überraschende Zusammenstöße. Sie werden häufig bei Mannschaftssportarten oder Stürzen vom Rad beobachtet. Im Prinzip können alle Organe wie Leber, Milz oder Niere betroffen sein. Da diese Verletzungen nicht immer sofort zu Beschwerden führen, sind sie meist nur schwer erkennbar. Da es sich jedoch um schwere Verletzungen handelt sollte man bei Verdacht sofort den Sport unterbrechen und sich gründlich ärztlich untersuchen lassen.
Die wichtigsten Symptome bei Prellungen sind der Bluterguss, die Schwellung und die Bewegungseinschränkung. Der verletzte Körperteil ist nicht mehr vollständig gebrauchsfähig. Durch Gewichtsbelastung oder Druck sind die Schmerzen auslösbar.