Die Atemwege des gesunden Menschen sind kaum mit Keimen besiedelt. Werden aber Staub- oder Schmutzpartikel, sowie Fremdkörper aspiriert, bietet das eine optimale Lebensbedingung für Bakterien an, die sich dann vermehren. Durch den Hustenreflex werden Bakterien und Fremdkörper ausgestoßen und die Atemwege frei gehalten.
Akuter Husten entwickelt sich oft durch eine bakteriell oder viral verursachte Entzündung der Atemwege. Auch eine Lungenembolie, die selten vorkommt, kann zum akuten Husten führen.
Der chronische Husten dagegen kann verschiedene Auslöser haben, sie sollte immer untersucht und ärztlich abgeklärt werden. Als häufigste Ursachen kommen hier in Frage:
- Asthma Bronchiale
- Allergien
- chronische Bronchitis (oft Ursache beim Raucherhusten)
- COPD ( chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
- Lungenüberblähung (Lungenemphysem, als Folge von Zerstörung der Lungenbläschen)
- Erkrankungen des Herzens, z.B. Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- chronische Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis)
- Erkrankungen des Magens, z.B. Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre (Reflux)
- Medikamentennebenwirkungen
- Schleimproduzierender (produktiver) Husten
Diese Form des Hustens finden wir oft bei Erkältungen, Entzündungen der Lunge, chronische Bronchitis und COPD, sowie bei Asthma und anderen allergischen Erkrankungen, die mit einer gesteigerten Schleimproduktion verbunden sind.
Ein blutiger Auswurf kann verursacht werden durch Lungenembolien, Lungenkrebs, Tuberkulose und Herzschwäche. Auch seltene Erkrankungen wie die Bluterkrankheit (Hämophilie) können zu einem Husten mit blutigem Auswurf führen.
Trockener, nicht schleimiger Husten, der durch akute Reizung der Atemwege ausgelöst wird (z.B. Staub). Aber auch Medikamente können oft als Nebenwirkung einen Reizhusten verursachen.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.