Institut für Anästhesiologie und Notfallmedizin III / Intensivmedizin III interdisziplinär - Kirchheimbolanden - Informationen zur Abteilung

Westpfalz-Klinikum GmbH - Standorte III Kirchheimbolanden und IV Rockenhausen

Intensivmedizin

Telefon:
06352 405 - 131
Fax:
06352 405 - 186
E-Mail:

Stationäre Fälle:
20


Personal

Ärzte:
7.6
Fachärzte:
7.6
Belegärzte:
0
Pflegekräfte insgesamt:
24.1
Examinierte Pflegekräfte:
24.1
Examinierte Pflegekräfte mit einer Fachweiterbildung:
9

Apparative Ausstattung der Abteilung

  • Echokardiograph
  • In der Medizinische Klinik IV Rockenhausen
  • Analmanometriegerät (8-Kanal)
  • Angiographiegerät
  • In der Medizinische Klinik IV Rockenhausen
  • Belastungs-EKG/ Ergometrie
  • In der Medizinische Klinik IV Rockenhausen
  • Bewegungsanalysesystem
  • Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)
  • Computertomograph (CT)
  • In Kooperation mit der in Kirchheimbolanden angegliederten Röntgenpraxis Dr. Hamm
  • Elektroenzephalographiegerät (EEG)
  • In Kooperation mit dem Pfalzklinikum / Klinik für Psychiatrie
  • Endoskop
  • Geräte der invasiven Kardiologie (z.B. Herzkatheterlabor, Ablationsgenerator, Kardioversionsgerät, Herzschrittmacherlabor)
  • Herzschrittmacherlabor am Standort IV Rockenhausen Herzkatheterlabor am Standort I Kaiserslautern
  • Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)
  • In Kooperation mit der Dialysepraxis Donnersberg, Dr. Nesbigall, Dr. Ruf
  • Laser
  • Magnetresonanztomograph (MRT)
  • In Kooperation mit der in Kirchheimbolanden angegliederten Röntgenpraxis Dr. Hamm
  • OP-Navigationsgerät
  • Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät (z.B. C-Bogen)
  • Spirometrie/ Lungenfunktionsprüfung
  • In der Medizinische Klinik IV Rockenhausen

Versorgungsschwerpunkte der Abteilung

  • Versorgungsschwerpunkt in sonstigem medizinischen Bereich
  • Immer größere Operationen mit immer kürzerer Liegedauer verlangen auch eine optimale Planung hinsichtlich des postoperativen Intensivaufenthaltes. Daher überwachen und behandeln wir unsere Patienten nach schweren und langandauernden Operationen, aber auch in sonstigen kritischen Krankheitsphasen, auf der Intensivstation. Auf der Intensivstation wurden 2006 insgesamt 750 Patienten behandelt. Das Spektrum entspricht in der Regel dem Versorgungsspektrum der chirurgischen Fachabteilungen: · Eingriffe am Hüft- oder Kniegelenk bzw. Gelenkersatz · Große Eingriffe an Dünn- oder Dickdarm, inklusive "Fast Track" Chirurgie · Enddarmresektionen · Laparoskopische Gallenblasenentfernungen · Eingriffe an Magen, Speiseröhre und Dünndarm u. a.
  • Eigenblutspende
  • Um bei grossen Blutverlusten während oder nach geplanten Operationen auf die Gabe von Fremdblutkonserven verzichten zu können, wird das während der Operation gesammelte Blut des Patienten aufbereitet und zurückgegeben. Außerdem besteht die Möglichkeit, vor der Operation mehrmals Eigenblut zu spenden, das aufbereitet wird und dem Patienten dann während oder nach der Operation bei Bedarf zur Verfügung steht.
  • Schmerztherapie
  • Nach Operationen können starke Schmerzen auftreten. Mit einer gezielten Schmerztherapie nach Operationen wird der Genesungsprozess unterstützt. In Absprache mit den chirurgischen Fachdisziplinen werden spezielle und standardisierte Therapieverfahren eingesetzt. Der Schmerzdienst ist 24 Stunden erreichbar und visitiert die Patienten regelmäßig.
  • Akut-notärztliche Versorgung der Bevölkerung mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NAW)
  • Die notärztliche Tätigkeit am Institut für Anästhesie umfasst die außerklinische Versorgung und Behandlung der Notfallpatienten des östlichen Donnersbergkreises. Mit ca. 4 Einsätzen pro Tag wurden im Jahr 2006 über 1250 Patienten von unseren Ärzten behandelt. Zusätzlich werden innerklinische, standortübergreifende und arztbegleitete Transporte von Notfall- und Intensivpatienten betreut, sowie alle in der Klinik auftretenden Notfallsituationen, die Patienten ebenso wie Besucher betreffen können.
  • Anästhesie-Ambulanz
  • Um eine geplante Operation in Schmerzfreiheit durchzuführen, wird jeder Patient von einem Anästhesisten untersucht. Er spricht mit dem Patienten über die bevorstehende Operation, das am besten geeignete Betäubungsverfahren, aber auch über eventuellen Ängste hinsichtlich einer Narkose. Der Anästhesie-Aufklärungsbogen, vorhandene Krankenunterlagen und die Medikamenteneinnahme werden besprochen. Danach wird das zur Operation am besten geeignete Narkoseverfahren, sowie mögliche Alternativen oder Ergänzungen ( bspw. Schmerzkatheter), die entsprechenden Risiken der einzelnen Verfahren sowie das Verhalten vor und nach einer Narkose besprochen.
  • Interdisziplinärer Informationsaustausch - Schmerztherapie
  • Es findet ein kontinuierlicher Informationsaustausch mit den Ärzten anderer Fachrichtungen, dem zuständigen Pflegebereich und den Physiotherapeuten statt. Dadurch ist es möglich, die Schmerztherapie individuell besser anzupassen. Bei der Behandlung von Patienten mit akuten starken Schmerzen kommen standardmäßig besonders wirksame Verfahren zum Einsatz. Im Jahr 2006 haben ca. 10% aller operierten Patienten davon profitiert. Nach bestimmten Operationen werden in Absprache mit der jeweiligen chirurgischen Fachdisziplin besondere und hochwirksame Verfahren angewendet, die die postoperative Situation des Patienten erheblich verbessern. Hierzu zählen vor allem im Zusammenhang mit der "Fast Track Chirurgie" und dem Kniegelenksersatz die besonders effektive rückenmarknahe (peridurale) Schmerztherapie.

Serviceangebot der Abteilung

  • Nicht-medizinische Serviceangebote
  • Die nicht-medizinischen Serviceangebote stehen fachabteilungsübergreifend allen Patienten der beiden Standorte in Kirchheimbolanden und Rockenhausen zur Verfügung. Informieren Sie sich hierüber bitte im Teil A Struktur und Leistungsdaten des Krankenhauses unter A-10 - "Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses"

Therapeutenpersonal der Abteilung

  • Sonstige Zusatzweiterbildung | Wundmanager

Leistungsangebot der Abteilung

  • Neurophysiologische Behandlung nach PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Fasziliation)
  • Wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Überleitungspflege
  • Ganzheitliche Versorgung und Betreuung der Patienten in der Westpfalz-Klinikum GmbH bedeutet auch, für einen reibungslosen Übergang seiner zwar entlassungsfähigen, aber noch der Pflege bedürftigen Patienten in den häuslichen Bereich zu gewährleisten. Diese Aufgabe wird durch die Krankenschwestern der Pflegeüberleitung gewährleistet. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für Patienten, Angehörige, Ärzte- und Pflegeteams des Krankenhauses, den Sozialdienst und externe Einrichtungen. Sie koordinieren, geben Informationen weiter und leiten Maßnahmen ein, um den Übergang zwischen Krankenhausaufenthalt und der häuslichen Versorgung möglichst reibungslos zu gestalten. Die Betroffenen erhalten kompetente Informationen zu den Hilfsangeboten der ambulanten Einrichtungen, der Finanzierung, den Antragsstellungen und der Organisation von Pflegehilfsmitteln. Mit den Betroffenen wird gemeinsam der individuelle Bedarf ermittelt und die notwendigen Maßnahmen noch vor der Entlassung eingeleitet.
  • Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare
  • Für die Angehörigenbetreuung stehen unter anderem die Klinikseelsorger, die Mitarbeiter der Krebsgesellschaft, die Patientenfürsprecher zur Verfügung. Die Beratung findet in unterschiedlichsten Themengebieten statt, auch über Selbsthilfegruppen.
  • Atemgymnastik
  • Die Atemgymnastik wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Basale Stimulation
  • Die Basale Stimulation wird von den physiotherapeutischen Abteilungen und geschultem Pflegepersonal erbracht.
  • Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter
  • Der Sozialdienst ergänzt die ärztliche und pflegerische Versorgung in der Westpfalz-Klinikum GmbH für Patienten, die persönliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung haben.
  • Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung
  • Die Rehabilitationsberatung wird durch die Mitarbeiter des Sozialdienstes angeboten.
  • Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung von Sterbenden
  • Die Bedürfnisse sterbender Patienten und ihrer Angehörigen werden umfassend berücksichtigt. Hierfür stehen Ärzte, Pflegepersonal, Seelsorger und ein Hospitzdienst zur Verfügung.
  • Bewegungstherapie
  • Die Bewegungstherapie wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Bobath-Therapie
  • Die Bobath-Therapie wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Entlassungsmanagement
  • Der Übergang in andere Versorgungsbereiche (z.B. Reha) erfolgt strukturiert und systematisch unter Integration und Information des Patienten und ggf. seiner Angehörigen.
  • Fallmanagement/ Case Management/ Primary Nursing/ Bezugspflege
  • Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern werden im Rahmen des Fallmanagements betreut.
  • Kontinenztraining/ Inkontinenzberatung
  • Speziell ausgebildetes Personal unterstützt Patienten bei Inkontinenz.
  • Lymphdrainage
  • Die Lymphdrainage wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Massage
  • Die Massage wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Physikalische Therapie
  • Die Physikalische Therapie wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Physiotherapie/ Krankengymnastik
  • Auf Anordnung des behandelnden Arztes, wird nach Erhebung eines krankengymnastischen Befundes ein speziell auf den Patienten abgestimmter Behandlungsplan erstellt.
  • Präventive Leistungsangebote/ Präventionskurse
  • Es werden verschiedene Präventionsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum des Westpfalz-Klinikums angeboten.
  • Psychologisches/ psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst
  • Zur psychologischen Betreuung von Patienten mit schweren Erkrankungen besteht eine Kooperation mit dem Pfalzklinikum in Rockenhausen.
  • Schmerztherapie/ -management
  • Patienten mit chronischen Schmerzen, die auf Basistherapien nicht ansprechen, werden durch speziell ausgebildete Ärzte behandelt. Für Gebärende wird auch ein Kreißsaal-Schmerzdienst angeboten. Hierbei wird durch geburtshilfliche Regionalanästhesie der Wehenschmerz gemindert.
  • Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen
  • Hierzu gibt es ein weitreichendes Angebot z.B. Inkontinenzberatung, Angehörigenberatung zum Umgang mit Demenzkranken, Diabetesschulungen. Die Informationen finden in Form von Vorträgen, Presse, persönlicher Beratung etc. statt.
  • Spezielle Entspannungstherapie
  • Wird entsprechend der Krankheitsbilder von verschiedenen Abteilungen / Bereichen unterstützend angeboten: z.B. Physiotherapie etc.
  • Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
  • U.a. Stomatherapie, Pflegeüberleitung, Onkologische Fachpflege, "Schmerzschwester" (pain nurse)
  • Stomatherapie und -beratung
  • Zur Stomatherapie und -beratung steht speziell ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung. Diese bieten auch interne und externe Schulungen an.
  • Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik
  • Die Versorgung mit notwendigen Hilfsmitteln / notwendige Orthopädietechik wird in Abstimmung mit dem Patienten bereits während des stationären Aufenthaltes organisiert.
  • Wärme- u. Kälteanwendungen
  • Die Wärme- u. Kälteanwendung werden von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Die Wirbelsäulengymnastik wird von den physiotherapeutischen Abteilungen erbracht.
  • Wundmanagement
  • An allen Standorten wird Wundmanagement im interprofesionellen Team erbracht.
  • Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu Selbsthilfegruppen
  • Im Westpfalz-Klinikum und im Weiterbildungszentrum treffen sich regelmäßig mehrere Selbsthilfegruppen zum Erfahrungsaustausch.

Facharztqualifikation in der Abteilung

  • Sonstige Zusatzweiterbildung | Spezielle Schmerztherapie
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