Trinkt man gerne Säfte, dann empfiehlt es sich solche zu wählen, die nicht zusätzlich mit Zucker „verfeinert" sind. Diese mit Wasser zu mischen schützt die Zähne und das Zahnfleisch ebenso als auch frühestens eine halbe Stunde nach dem Genuss die Zähne zu putzen. Der Grund liegt hier an den enthaltenen Fruchtsäuren. Diese greifen an sich schon den Zahnschmelz an, werden aber in ihrer Aktivität durch das Reiben der Zahnbürste noch unterstützt. Diese Säuren und der Fruchtzucker sind deshalb auch der Grund, weshalb man kleinen Kindern nicht einfach die Nuckelflasche zum Dauernuckeln überlassen sollte, da hier permanent die Zähnchen umspült und damit recht aggressiv angegriffen werden. Ebenfalls mit Bedacht sollte man Tee, wie etwa Schwarztee oder auch Kaffe trinken, denn diese enthalten Substanzen die mit der Zeit zu Verfärbungen und auch Veränderungen der Zahnsubstanz führen.
Zu guter Letzt kann man auch mit dem Genuss von Fisch und fluorhaltigen Lebensmittel einen wertvollen Beitrag zur Zahngesundheit leisten. Ein zusätzlicher Tipp mit Schutzfunktion: Ist man unterwegs und kann nicht gleich den Mund ausspülen oder die Zähne putzen, dann gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Kaugummisorten, die den Bakterien Mutens-Streptokokken erst einmal effektiv Paroli bieten. Abgerundet wird das Zahnschutzprogramm mit regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt, einer professionellen Zahnreinigung, einer korrekten Zahnputztechnik zuhause, sowie der passenden Auswahl der Zahnreinigungsutensilien, wie Zahnbürsten, Zahnpasta, Zahnseide oder auch Mundwasser.
Letzte Aktualisierung am 22.03.2009.