Weißdorn wird bei beginnender Herzinsuffizienz (Stadium II nach NYHA) und nervösen Herzbeschwerden eingesetzt.
Traditionell wird er bei Bluthochdruck, niedrigem Blutdruck, funktionellen Herzbeschwerden, Herzneurosen, Herzrhythmusstörungen und Makuladegeneration (Funktionsverlust der Netzhaut) angewendet.
Bei Herzinfarkten, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Altersherzen soll der Weißdorn eine stärkende und kräftigende Wirkung besitzen.
In der Volksmedizin werden Weißdornpräparate außerdem zu Vorbeugung von Arteriosklerose und bei Nebensymptomen von Herzerkrankungen (z. B. Leistungsminderung, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit), sowie bei Schwindel und Atemnot verwendet.
Für Weißdorntee wird 1 TL getrockneter Blätter mit Blüten mit 150 mL kochendem Wasser übergossen. Nach 5 - 10 Minuten wird abgeseiht. Von dem Tee können 3 - 4 Mal am Tag eine Tasse getrunken werden. Die Einnahme sollte über mehrere Wochen erfolgen, da der Wirkungsaufbau langsam verläuft.
Die Tagesdosis für wässrig-alkoholische Zubereitungen von Weißdornextrakten beträgt 600 - 900 mg.