Ein erster Schritt ist getan und man weiß auf welche Nahrungsmittel man allergisch reagiert. Nun muss ein konsequentes Handeln folgen. Am besten ist natürlich der Verzicht auf das jeweilige Nahrungsmittel. Der völlige Verzicht ist in den Fällen notwendig in dem die Symptome besonders stark sind.
Es ist auch sinnvoll sich von einem Ernährungsberater aufklären zu lassen, in welchen Nahrungsmitteln sich z.B. versteckte Allergene befinden. Das ist besonders bei Kindern von Bedeutung, die an mehreren Allergien leiden um einen Überblick zu behalten, was das Kind jetzt überhaupt essen darf.
Medikamente gegen die Nahrungsmittelmittelallergie sind Allergiemedikamente, sogenannte Antihistaminika. Diese Wirkstoffe können eingenommen werden, wenn es bei versehentlichem Verzehr zu leichten Symptomen kommt, da sie schnellwirkend und leicht verträglich sind.
Wenn jedoch größere Mengen eingenommen wurden und es zu Symptomen wie beim allergischen Asthma kommt, vor allem der Atemnot ist ein ß2-Sympathikomimetika ratsam. Dieses kann die Luftwege (Bronchien) weiten und hilft so eine geregelte Atmung wieder aufzubauen.
Eine alternative Therapie ist die Hyposensibilisierung. Sie ist außerdem die einzige Therapie, die die Ursache und nicht nur die Symptome bekämpft. Bei der Hyposensibilisierung werden die Allergene in niedrigen Dosen nach und nach dem Körper zu geführt und wöchentlich gesteigert. Bei Nahrungsmittelallergien ist die Wirkung umstritten. Man konnte aber bei Allergien, die durch Kreuzreaktionen hervorgerufen wurden (z.B. Pollen) sehr gute Erfolge erzielen.