Kennzeichnend für die Winterdepression sind die immer wiederkehrenden Beschwerden in der dunklen Jahreszeit. Wenn innerhalb von fünf Jahren drei oder mehr depressive Verstimmungen in den Wintermonaten aufgetreten sind, wird im Allgemeinen von einer Winterdepression gesprochen.
Durch ausführliche Gespräche mit einem Facharzt müssen dann die Ausprägung und die Zahl der Begleiterscheinungen erfasst und bewertet werden.
Dazu existieren in psychiatrischen Krankenhäusern, sowie bei Nervenärzten und Psychiatern spezielle Fragebögen, mit denen die depressiven Beschwerden besser eingeordnet werden können.
Daneben werden ausführliche neurologische und internistische Untersuchungen durchgeführt, um andere Ursachen für die Depression auszuschließen.
Meist werden zusätzlich Laboruntersuchungen des Blutes, sowie ein Ultraschall und eine Kernspin-Tomographie des Kopfes vorgenommen.