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Winterdepression - Ursachen


Dunkle Tage und fehlendes Sonnenlicht können der Grund einer Winterdepression sein...

Die Tage werden dunkler, die Sonne scheint nur wenig, der Himmel ist wolkenverhangen.
In dieser dunklen Jahreszeit kommt es bei einer Reihe von Betroffenen zu einem Winterfrust, der sich zu einer schweren depressiven Episode entwickeln kann.

Der Mangel an Tageslicht und die abfallen Temperaturen gelten als Ursache der Depression.

Das Hormon Melatonin ist dabei ein wichtiger Faktor. Es ist unter anderem für die Aufrechterhaltung von Schlaf-Wach Rhythmen verantwortlich und wird bei Dunkelheit durch eine Drüse im Gehirn (Epiphyse) vermehrt ausgeschüttet. In der dunklen Jahreszeit liegt somit eine erhöhte Melatoninkonzentration vor, wodurch die Betroffenen müde und schlapp werden.

Wahrscheinlich spielt dabei auch der Neurotransmitter Serotonin eine entscheidende Rolle. Dies ist ein Botenstoff, der Nervensignale im Gehirn weiterleitet.

Den Mangel an Serotonin versucht der Körper durch eine zusätzliche Aufnahme von Süßem auszugleichen, weshalb die Betroffenen Heißhungerattacken entwickeln. Durch Zucker und einige Inhaltsstoffe von Schokolade kann der Körper wieder mehr Serotonin für die Gehirnzellen produzieren.


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Letzte Aktualisierung am 15.02.2009.

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