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Wochenbett Psychose - Differentialdiagnose


Der Arzt sollte gründlich checken, ob nicht eine andere Erkrankung die Symptome hervorruft

Im Falle einer Wochenbettpsychose muss der behandelnde Arzt eine gründliche körperliche und neurologische Untersuchung durchführen, um sicher zu gehen, das keine körperliche Erkrankung die psychotischen Symptome ausgelöst hat.

Entzündungen, Krebsleiden, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen sowie Zwangs- und Angststörungen sind Erkrankungen, die in der Lage sind, psychotische Symptome zu verursachen.

Außerdem sollte die postpartale Psychose nicht mit dem sogenannten "Baby-Blues" verwechselt werden. Dieser „Baby Blues" (Heultage) tritt meist direkt nach der Geburt auf. Hier liegt jedoch keine Erkrankung im engeren Sinne vor. Diese Art des Stimmungstiefs dauert meist nur wenige Stunden bis einige Tage an und betrifft 35-75% aller jungen Mütter.

Der typische „Baby-Blues" ist durch Traurigkeit, häufiges Weinen, Müdigkeit und Erschöpfung sowie Schlaflosigkeit, Ängstlichkeit und Reizbarkeit gekennzeichnet.

Eine Therapie ist dabei nicht notwendig, oft sind aber unterstützende Gespräche für die Mutter sehr hilfreich und tröstend.


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Letzte Aktualisierung am 15.02.2009.

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