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Wochenbettdepression - Differenzialdiagnose


Bevor eine Wochenbett-Depression diagnostiziert wird, sollten andere mögliche Erkrankungen ausgeschlossen werden...

Von diesem sehr häufig nach der Geburt auftretenden „Baby-Blues" muss die schwerwiegendere postpartale Depression abgegrenzt werden.

Sie äußert sich in ernsthaften Symptomen, wie einer sehr niedergedrückten Stimmung und dem inneren Gefühl der Leere und Antriebslosigkeit, das sich bis hin zu Selbstmordgedanken steigern kann.

Geht der Baby-Blues nach spätestens zehn Tagen nicht von selbst wieder zurück, muss der Verdacht einer postnatalen Depression gestellt werden.

Die postpartale Depression dauert wesentlich länger an als der Baby-Blues und muss meist medikamentös behandelt werden.

Außerdem sollten die Heultage junger Mütter von der seltenen, jedoch ernst zu nehmenden postpartalen Psychose unterschieden werden. Dabei sind die Frauen nicht nur gereizt sondern meist aggressiv, haben Halluzinationen, eine gänzlich veränderte Persönlichkeit und stellen eine Gefahr für sich und das Neugeborene dar.

Auch die postpatale Psychose wird medikamentös behandelt. Meist müssen die Frauen stationär aufgenommen und überwacht werden, bis sich ihr Zustand bessert.


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Letzte Aktualisierung am 15.02.2009.

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