Therapie bei einer Steißbeinfistel
Bei Entzündung ist eine Operation mit offener Wundbehandlung angezeigt
Eine Steißbeinfistel, bei der keine Beschwerden auftreten, muss nicht behandelt werden. Wenn es jedoch zu Schmerzen oder anderen Auswirkungen kommt, so ist eine Operation erforderlich. Diese wird meist erst nach Abklingen der akuten Entzündung vorgenommen. Der Eingriff erfolgt in Bauchlage während einer Narkose oder einer Regionalanästhesie (Schmerzausschaltung eines größeren Teils des Körpers). Bei der Operation wird die Steißbeinfistel komplett herausgeschnitten, auch abzweigende Fisteln (Entzündungskanäle) werden entfernt. Unter Umständen entsteht eine große Gewebelücke. Die Wunde wird offen gelassen (offene Wundbehandlung) und wächst langsam mit Narbengewebe zu. Nur in seltenen Fällen kann es sinnvoll sein, sie zu vernähen. Komplikationen, die bei der Steißbeinfistel-Operation auftreten können, sind Blutungen und neuerliche Wundinfektionen, eine Narbe entsteht in jedem Fall.
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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.
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