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Brustuntersuchung beim Frauenarzt

Wie wird eine Brustuntersuchung beim Frauenarzt vorgenommen?

Brustkrebs bei Frauen, rechtzeitig erkannt, ermöglicht hohe Heilungschancen. Die Vorsorge beim Frauenarzt ist hierbei ein wichtiger Faktor und sollte regelmäßig von jeder Frau wahrgenommen werden.


Die Brustuntersuchung beim Gynäkologen beinhaltet verschiedene Abläufe. Beginnend über ein Abtasten der Brüste bis hin zu einer Mammographie und der Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust, wird der Frauenarzt gewissenhaft die Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung durchführen. Eine Untersuchung, die mindestens einmal im Jahr erfolgen, allerdings je nach familiärer Vorgeschichte und individuellem Gesundheitszustand durchaus in Abständen wiederholt werden sollte.

Bei der Brustkrebs-Vorsorge wird der Gynäkologe zunächst die Anamnese durchführen. Hierbei wird er auf den aktuellen Gesundheitszustand ebenso eingehen als auch die gesundheitliche persönliche und familiäre Geschichte erfragen. Anschließend erfolgt das Abtasten und Betrachten jeder Brust. Der Arzt achtet dabei auf Veränderungen der Hautfarbe, des Hautzustandes, der Größe oder auch Form der Brüste. Das Abtasten selbst umfasst die Brust, den Bereich des unteren Schlüsselbeins sowie der Achselhöhlen.

Je nach Befund, und möglicherweise vorhandene Beschwerden, wird der Frauenarzt weitere Untersuchungen ausschließen oder doch verordnen. Zu diesen weiteren Untersuchungen der Brustkrebs-Vorsorge können ein Ultraschall, eine Mammographie oder auch eine Gewebeentnahme zählen. Bezüglich der Mammographie gilt es allerdings zu beachten, dass Experten diese Form der Diagnose zwar als effektiv ansehen, jedoch ebenfalls der Meinung sind, dass unter dem Bezug der reinen Prävention diese aufgrund der Strahlenbelastung lieber nicht standardmäßig durchgeführt werden sollte.

Grundsätzlich sollte jede Frau sich von ihrem Frauenarzt die Methode der Brust-Selbstuntersuchung zeigen lassen. Diese benötigt nur wenige Handgriffe, ist in einigen Minuten fertig und sollte laut Ärzteempfehlung einmal im Monat zuhause gemacht werden. Fakt ist nämlich, dass mögliche Veränderungen der Brust oder der Brüste in den meisten Fällen zunächst von den betroffenen Frauen selbst entdeckt werden. Was den Sinn der ergänzenden Brustuntersuchung im eigenen Zuhause sehr deutlich werden lässt.

Dass bei einer Entdeckung eines Knotens oder anderen Veränderungen der Brüste zeitnah ein Termin beim Gynäkologen vereinbart werden sollte, versteht sich von selbst. Denn zum einen wird sich nach einer Brustuntersuchung beim Frauenarzt entweder eine unnötige Besorgnis legen oder bei einer negativen Diagnose umgehend eine Behandlung einleiten lassen. Und letztere rettet immer wieder Leben.



Letzte Aktualisierung am 25.07.2011.

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