Die Haupursache ist, dass sich der Körper an die chemischen Substanzen gewöhnt. Das Nervensystem lernt, dass die Substanzen die Schmerzen verringern, als Folge senkt es seine Schmerzschwelle, weil Schmerzempfinden für unseren Körper eine Schutzfunktion darstellt, damit wir z.B. lernen nicht auf eine heiße Herdplatte zu fassen. Es findet also in unserem Nervensystem ein Lernprozess statt und die Schmerzschwelle wir immer niedriger, so dass der Körper nicht schmerzhafte Vorgänge als Schmerz auffasst. Diese Schmerzen führen wieder erneut zu dem Drang, Schmerzmittel zu konsumieren. Damit hat der Körper wieder die Substanz, um die Schmerzschwelle erneut zu senken. Alles in allem ist ein Teufelskreis, den zusätzlich eine große Angst der Betroffenen vor der Pein sehr verstärkt. Das führt dazu, dass der Kopfschmerz im Lebensmittelpunkt steht und sich alles um die Schmerzen und die Medikamente, die die vermeintlich einzige Hilfe darstellen, dreht.