Eine Vorhautverengung ist bei Neugeborenen und Säuglingen völlig normal, da die beiden Blätter der Vorhaut (das innere und das äußere Blatt) noch miteinander verklebt sind. Diese so genannte physiologische Phimose löst sich aber normalerweise von selbst bis zum 3. Lebensjahr.
Lässt sich ab diesem Zeitpunkt die Vorhaut nicht zurückstreifen, was bei etwa 10% aller dreijährigen Jungen vorkommt, liegt vermutlich eine angeborene Phimose vor.
In seltenen Fällen kann eine Phimose aber auch durch wiederholte (meist durch Pilze verursachte) Eichelentzündungen, so genannte Balanitiden, verursacht werden, da es hierbei zu Narbenbildung kommen kann, so dass sich die Vorhaut verengt. Dies wird auch sekundäre Narbenphimose genannt und kommt vor allem im Erwachsenenalter vor.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.