Bei längeren Flügen in Richtung Westen oder Osten kommt es zur Überquerung von unterschiedlichen Zeitzonen der Erde. Der Körper ist jedoch daran gewöhnt, dass regelmäßiger Ablauf von Tag und Nacht stattfindet. Die innere Uhr hat bei den meisten Menschen einen Rhythmus von etwa 25 Stunden. Wird durch die äußeren Umstände beim Jetlag der Tag zeitlich gedehnt oder gestaucht, kommt es zu den Unannehmlichkeiten. Anders gesagt besteht eine mehr oder weniger starke Abweichung der neuen Ortszeit von der bisher gewöhnten Zeit.
Bei Reisen nach Osten ist es am Ankunftsort bereits später am Tag (oder in der Nacht), als der Körper es gewohnt ist. Umgekehrt ist es bei Reisen nach Westen bei der Ankunft früher, als es vom Gefühl der inneren Uhr her sein müsste.