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Ohrenschmerzen - Therapie


Mittelohrentzündungen sollten man nicht verschleppen

Entzündungen des äußeren Ohrs können mit abschwellenden, entzündungshemmenden und antibakteriellen Salben oder Tropfen behandelt werden.

Fremdkörper oder Ohrschmalzpfropfen werden vom HNO-Arzt entfernt. Patienten sollten niemals versuchen, mit einem Wattestäbchen den Gehörgang zu reinigen.

Entzündungen des Mittelohrs müssen, wenn sie nach wenigen Tagen nicht von selbst zurückgehen, mit Antibiotika behandelt werden. Eine verschleppte Mittelohrentzündung kann zu Schwerhörigkeit oder gar Taubheit führen, daher sollten Patienten nicht zögern und umgehend einen Arzt aufsuchen.

Bei Mittelohrentzündungen ist es wichtig, mit Nasensprays die Schleimhaut abzuschwellen, um die Ohrtrompete freizuhalten, damit der Eiter abfließen kann. Wärme durch Rotlicht und warme Tees hilft zusätzlich gegen die Beschwerden.

Ein altbewährtes Hausmittel bei Ohrenschmerzen sind Zwiebelsäckchen. Dazu wird eine fein gehackte Zwiebel in ein Stofftaschentuch gewickelt und etwas erwärmt auf das Ohr gehalten.

Wichtig ist zu beachten:

  • Patienten sollten einen Arzt umgehend aufzusuchen, wenn die Schmerzen nicht innerhalb von einem Tag besser werden oder sich sogar noch verschlimmern.
  • Zum Reinigen der Ohren dürfen keine Wattestäbchen verwendet werden. Der äußere Gehörgang reinigt sich im Normalfall von allein. Unterstützend können Spülungen oder Tropfen verwendet werden.

 


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Letzte Aktualisierung am 02.10.2009.

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