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Biopsie - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Biopsie durchgeführt?

Eine Biopsie wird meist dann vorgenommen, wenn sich eine verdächtige Gewebeveränderung durch einfachere Untersuchungsmethoden (z. B. bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Computertomographie) nicht hinreichend genau bestimmen lässt. In vielen Fällen dient die Gewebeprobe dem Nachweis oder Ausschluss von Krebs beziehungsweise der Unterscheidung, ob ein Tumor gutartig oder bösartig ist. Es können aber auch einige andere Krankheiten (z. B. chronische Entzündungen) durch eine Biopsie festgestellt werden.


Prinzipiell ist eine Biopsie an fast allen Geweben des menschlichen Körpers möglich. Häufig vorgenommene Gewebeentnahmen sind z. B. die Biopsie der Leber, Niere, Lunge, Schilddrüse, an Muskeln, Herzmuskel und Knochen (Knochenmark), Magenschleimhaut oder Darmschleimhaut (über Magenspiegelung oder Darmspiegelung), die Biopsie der Prostata oder an der weiblichen Brust sowie die Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut (Gebärmutterhals), der Haut oder der Schläfenarterie.


« Biopsie Biopsie - Funktionsweise »

Letzte Aktualisierung am 21.04.2009.

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