Jede Biopsie ist ein, wenn auch meist kleiner, Eingriff, bei dem Gewebe beschädigt wird. So kann es zu Blutungen und Nachblutungen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen und manchmal zu kleinen Narben kommen. Selten kommt es zu größeren Schäden am betroffenen Organ oder an umliegenden Strukturen. Falls es sich um einen bösartigen Tumor handelt, so können in seltenen Fällen Zellen verschleppt werden, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie zu Tochtergeschwülsten (Metastasen) heranwachsen.
Gibt es alternative oder ergänzende Untersuchungen?
Andere Untersuchungen des veränderten Gewebes sind meist bereits vor einer Biopsie erfolgt. Es handelt sich z. B. um bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, Computertomographie (CT) oder Ultraschall sowie um Blutentnahmen. Letztendlich kann allerdings nur durch eine Gewebeprobe die genaue Art der Veränderungen festgestellt werden.
Letzte Aktualisierung am 21.04.2009.