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Hörtests-allgemein - Ablauf


Was müssen Patienten vor der Untersuchung beachten?

Vor Hörtests gibt es normalerweise keine speziellen Hinweise für Patienten.


Wie läuft die Untersuchung ab?

Eine ganze Reihe von Hörtests wurde im Laufe der Zeit entwickelt, mit denen mal mehr und mal weniger genau eine Beurteilung des Gehörs möglich ist.

Orientierend kann der Untersucher bereits mit der so genannten Hörweitenprüfung die Hörfunktion kontrollieren. In diesem einfachen Test spricht oder flüstert der Untersucher in verschiedenen Entfernungen vom Patienten Wörter, die dieser verstehen soll. Die Entfernung, in der die Wörter noch richtig gehört werden, wird als Hörweite angegeben.

Eine Möglichkeit zur groben Beurteilung einer Schwerhörigkeit ist die Stimmgabelprüfung. Bei diesen wird eine Stimmgabel angeschlagen und entweder mit dem Ende auf den Kopf gesetzt oder vor das Ohr gehalten. Je nachdem, wann und wo der Ton der Stimmgabel gehört wird, lässt sich feststellen, ob eine Schallleitungsstörung oder eine Schallempfindungsstörung vorliegt. Die beiden wesentlichen Stimmgabelprüfungen sind der Weber-Test und der Rinne-Test.

Ein häufig durchgeführter Hörtest ist die Tonaudiometrie (Tonschwellen-Audiometrie). In diesem Routine-Hörtest werden dem Patienten über Kopfhörer Töne vorgespielt, die erst sehr leise sind und dann lauter werden. Sobald ein Ton gehört wird, drückt der Patient auf einen Knopf oder gibt ein anderes Signal. Die gemessenen Werte für diese so genannte Hörschwelle werden in einer Kurve dargestellt (Audiogramm). Neben dieser gängigen Audiometrie gibt es noch einige weitere teils nur leicht abgewandelte Untersuchungen wie beispielsweise die Sprachaudiometrie.

Insbesondere bei Kindern und anderen Patienten, die bei einer herkömmlichen Audiometrie nicht gut genug mitmachen können, kommen objektive Hörtests zum Einsatz. Auch hier gibt es einige verschiedene Verfahren. Relativ häufig angewendet werden die otoakustischen Emissionen, bei denen Geräusche aus dem Ohr als Reaktion auf Töne von außen mit einem Spezialinstrument aufgezeichnet werden, sowie die elektrische Reaktionsaudiometrie, bei der die Hirnströme als Reizantwort auf gehörte Töne über Elektroden gemessen werden.

 


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Letzte Aktualisierung am 20.04.2009.

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