Die drei Methoden der Nasenspiegelung (Rhinoskopie) haben einen unterschiedlichen Ablauf.
Bei der vorderen Nasenspiegelung führt der Untersucher das Nasenspekulum mit seinem trichterförmigen Ende in die Nase ein und spreizt es, so dass er einen guten Einblick erhält. Mit einer Lichtquelle wird die Sicht verbessert, meist wird eine Lampe auf der Stirn des Untersuchers verwendet. Der Untersucher beurteilt, ob es Veränderungen innerhalb des einsehbaren Teils der Nasenhöhle gibt. Manchmal ist die Gabe von abschwellenden Tropfen notwendig, um etwas weiter hineinzuschauen.
Bei der mittleren Nasenspiegelung werden zunächst Tropfen zur Schleimhautabschwellung sowie ein Spray zur örtlichen Betäubung gegeben. Dann kann das Endoskop (optisches Untersuchungsgerät) eingeführt werden, und der Arzt betrachtet das Innere der Nasenhöhle. Falls erforderlich, werden bestimmte kleine Eingriffe durchgeführt.
Zur hinteren Nasenspiegelung führt der Untersucher einen Spiegel über den Mund bis in den Rachen ein und kann so den hinteren Bereich der Nasenhöhle beurteilen.