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Nasenspiegelung - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Nasenspiegelung durchgeführt?

Die einfache Nasenspiegelung des vorderen Bereichs mittels Nasenspekulum (Untersuchungszange) gehört zu den Grunduntersuchungen innerhalb der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO).

Die Untersuchung weiter hinten durch ein Endoskop wird vor allem beim Verdacht auf bestimmte Erkrankungen vorgenommen, z. B. Nasennebenhöhlenentzündungen.

Mit den Methoden der Nasenspiegelung (Rhinoskopie) lässt sich der Zustand des Inneren der Nasenhöhle beurteilen. Folgende Erkrankungen können bei der Nasenspiegelung festgestellt werden:

  • Schiefstellung der Nasenscheidewand (Septumdeviation)
  • Schwellung der Schleimhaut
  • Geschwüre der Schleimhaut
  • Polypen (Wucherungen, diese treten auch bei einer Nasennebenhöhlenentzündung auf)
  • Weitere Tumore
  • Nasenbluten
  • Fehlbildungen
  • Fremdkörper

Zudem können die Ausführungsgänge der Tränenkanäle sowie der Nasennebenhöhlen begutachtet werden. Die Nasennebenhöhlen selbst können nur nach Operationen betrachtet werden, bei denen die jeweilige Öffnung erweitert wurde.

Im Übrigen ist es in der Nasenspiegelung möglich, kleine Eingriffe vorzunehmen, beispielsweise eine Blutstillung bei Nasenbluten, eine Polypen-Entfernung oder eine Probeentnahme von Gewebe (Biopsie).

 


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Letzte Aktualisierung am 20.04.2009.

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