Vor der Spermauntersuchung muss der Patient für fünf Tage auf Geschlechtsverkehr und auf Masturbation verzichten, da das Ergebnis der Tests sonst erheblich beeinträchtigt werden kann.
Der Patient geht in eine abgeschlossene Kabine. Dort masturbiert er, wozu er in dem Raum stimulierende Bilder oder Filme vorfindet. Die Samenflüssigkeit gibt der Patient in ein Probenröhrchen ab, das er dann verschließt. Die Spermaprobe wird dann in ein Labor gebracht, in dem die erforderlichen Untersuchungen vorgenommen werden (Spermiogramm).
Der Patient kann das Sperma auch zu Hause gewinnen und in das Probengefäß geben. Dafür muss ihn der Arzt genau unterweisen. Auf keinen Fall darf Sperma aus Kondomen genommen werden, denn es befinden sich darin meist Zusätze, die die Spermien abtöten. Da das Ejakulat zur Spermauntersuchung nicht zu alt sein darf, muss der Patient es relativ zeitnah zum Arzt bringen.
Nach vier Wochen oder später erfolgt eine zweite Spermauntersuchung. Erst dann kann der Arzt eindeutige Aussagen über das Ergebnis machen.
Die Abgabe von Sperma für eine Spermauntersuchung ist komplikationslos.