In den meisten Fällen muss von den Patienten vor einem EEG nichts beachtet werden. Sollen besondere Voraussetzungen für die Untersuchung gelten (z. B. Schlafentzug), so wird dies vom Arzt mitgeteilt.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Elektroden für das EEG werden auf die Kopfoberfläche gesetzt, meist mit einem Gel, welches Strom leiten kann. Eine Rasur der Kopfhaut ist in der Regel nicht notwendig, oft wird auch eine Haube aus Stoff mit den Elektroden aufgesetzt. Die Standarduntersuchung erfolgt beim liegenden Patienten in Ruhe und bei geschlossenen Augen. Zeitweise müssen die Augen auf Anweisung geöffnet werden. Falls notwendig, werden bestimmte Stimulationsreize gesetzt (z. B. mit Lichtblitzen). Die aufgenommenen EEG-Wellen werden vom Arzt auf veränderte Muster hin beurteilt. Am Ende der Untersuchung werden die Elektroden wieder entfernt.
Letzte Aktualisierung am 14.04.2009.