Besteht eine Tumorerkrankung, so lassen die Tumormarker-Werte auch Aussagen über die Größe, das Tumorstadium und mögliche Metastasierungen (Bildung von Tochtergeschwüren) zu. Je höher die CA 72-4-Konzentrationen, desto weiter fortgeschritten ist die Krankheit.
Bei Patienten mit einem Magenkarzinom ist das CA 72-4 der Marker der ersten Wahl zur Kontrolle des Verlaufs der Erkrankung und der Behandlung. Ein erneuter Anstieg nach Beginn der Therapie lässt häufig frühzeitig die Entstehung eines Rezidivs (neuerliches Wachstum des Tumors) oder von Metastasen (Absiedlungen, Tochtergeschwüre) erkennen. Zusätzlich werden häufig auch die Tumormarker CEA und CA 19-9 bestimmt.
Das CA 72-4 ist Zweitmarker bei Verlaufs- und Therapiekontrollen von bestimmten Eierstockkarzinomen, den so genannten mucinösen Ovarialkarzinomen.
Erhöhte CA 72-4-Werte können auch bei folgenden Tumoren auftreten:
Erhöhte Werte können auch durch Krankheiten verursacht werden, die nichts mit Krebs zu tun haben: