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Basaltemperaturmethode - Wirkung


Wie wirkt die Temperaturmethode?

  • Die Basaltemperatur sollte jeden Morgen zur gleichen Zeit, sofort nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen gemessen werden (oral, vaginal oder rektal). Wichtig ist dabei, dass Sie mindestens sechs Stunden durchgehend geschlafen haben.

  • Messen Sie die Temperatur immer in der gleichen Körperhöhle. Am besten zur gleichen Zeit mit demselben Thermometer fünf Minuten die Temperatur messen.

  • Temperatur täglich notieren oder in eine Zyklustabelle bzw. Temperaturdiagramm eintragen.

  • Bleibt die Temperatur auf einem hohen Niveau, hat ein Eisprung stattgefunden!

  • Bei der Beurteilung der Temperaturkurve ist die einfachste Methode, die so genannte "3 über 6 Regel". Das bedeutet: Messen Sie an drei aufeinander folgenden Tagen die gleiche Temperatur, welches über dem Durchschnitt der sechs vorangegangenen Tagestemperaturen liegt, so können Sie davon ausgehen, dass der Eisprung stattgefunden hat. Ab dem dritten Tag nach Temperaturanstieg ist die Eizelle in der Regel nicht mehr befruchtungsfähig.

  • Um die erweiterte Temperaturmethode anzuwenden, müssen Sie die Temperatur mindestens über zwölf Zyklen erfasst haben. Dabei sollten die Kurven relativ gleichmäßig verlaufen. Die erweiterte Temperaturmethode umfasst auch die unfruchtbaren Tage vor dem Eisprung. Hierbei errechnet man aus den Daten der letzten zwölf Monate den Mittelwert der frühesten Temperaturanstiege (extreme Schwankungen sollten Sie weglassen). Dann können Sie vom ersten Tag der Blutung bis zum achten Tag vor diesem ermittelten Wert ungeschützten Sex haben. Ein Beispiel um das Ganze zu verdeutlichen: Lag der früheste Temperaturanstieg im Mittel an Tag 17, so erstreckt sich daraus das unfruchtbare Intervall vor dem Eisprung von Tag 1 bis Tag 9. Mittlerweile gibt es auch Mikrocomputer auf dem Markt, die auf der Basis der Temperaturmethode die unfruchtbaren und fruchtbaren Tage selbständig ermitteln.

Beachten Sie, dass es verschiedene Faktoren gibt, welche die Körpertemperatur und den Zyklus beeinflussen und somit zu falschen Messwerten führen können. Diese sind vor allem:

  • Alkoholkonsum am Vorabend
  • Einnahme von Schmerzmitteln (senken die Körpertemperatur)
  • Fiebrige Erkrankungen
  • Stress
  • Starke Gefühlsschwankungen
  • Wenig Schlaf
  • Schichtdienst

Wird die Temperaturmethode mit anderen Verhütungsmethoden kombiniert, so stellt sie eine relativ verlässliche Methode zur natürlichen Familienplanung dar. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist, dass sie den Körper der Frau nicht belastet. Zudem kann die Frau durch die Methode ihren Körper besser kennen lernen.

Für junge Mädchen ist diese Methode jedoch nicht geeignet, da ihr Zyklus oft noch nicht regelmäßig ist.

Merke: Die Temperaturmethode bietet keinen Schutz vor AIDS und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen.


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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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