Die Grundbestandteile einer Zahnpasta bestehen aus Schaumbildner, Putzkörper, sowie Farbstoffe oder auch Zusatzstoffe. Jeder Bestandteil enthält eine bestimmte Funktion, der allerdings erst in der Kombination der Creme oder auch des Gels zur vollen Wirkung gelangen kann. Neben der „Reinigungshilfe" zeigen sich besonders auch die enthaltenen Wirkstoffe als effektive Unterstützer in Sachen Kariesschutz und Parodontoseschutz. Empfindliche Zähne, sprich Zähne die auf heißes, kaltes, saures oder auch süßes negativ reagieren, können mit einer speziellen Zahnpasta ebenso beruhigt als auch Entzündungen am Zahnfleisch abgemildert werden. Selten ist heute noch eine Zahnpasta „geruchsneutral" und so zeigen sich die meisten Zahnpflegeprodukte mit einem Duft nach Pfefferminze, Erdbeere, Himbeere oder einen beliebigen anderen Frischegeschmack. Diese desodorierten Zusätze wirken allerdings nicht allzu lange und einen anhaltenden Mundgeruch kann man auch damit nicht beseitigen. Hier sollte man Ursachenforschung betreiben und einen Arzt zur Abklärung aufsuchen.
Wie schäumt die Zahnpasta und was ist Triclosan?
Natriumlaurylsulfat heißt einer der Inhaltsstoffe, der für die Schäumung einer Zahnpasta verantwortlich ist. Vergleichbar ist das Schäumen von Zahnreinigungsmitteln mit dem von Spülmittel: In der Flasche ruhig und ohne einen Hauch von Schaumblasen, wandelt sich dieser Effekt in der Verbindung mit Wasser und löst dadurch festsitzende Lebensmittelreste wesentlich einfacher als bei einem Spülen nur mit Wasser. Ebenso verhält es sich bei der Zahnpasta, die ebenfalls zu einer leichteren Lösung vorhandener Speisereste verhilft und zusätzlich beruhigende Wirkstoffe an das Zahnfleisch abgibt.
Antibakterielle Wirkung zeigt hierbei der Wirkstoff Triclosan zählt zu den Bakterienhemmern und wird nicht nur in der Zahnpflege eingesetzt, sondern auch in Desinfektionsmittel und zahlreichen kosmetischen Präparaten, wie etwa in Seifen oder Deodorants. Einen bestehenden Zahnfleischschwund durch Entzündungen kann man auch mit diesem Wirkstoff nicht heilen, doch eine recht effektive Prävention gegen diesen erzielen.
Brauchen auch Kinder eine Zahnpasta?
Zahnpasta für Kinder gibt es ebenfalls in einer breiten Auswahl, doch nicht in jedem Alter wird diese benötigt oder empfohlen. So brauchen zum Beispiel Säuglinge und Kleinkinder mit den ersten zwei, drei Beißerchen keine Zahnpasta. Hier genügt es entweder mit einem feuchten Wattestäbchen oder auch einer speziellen „Babyzahnbürste" die Zähne regelmäßig sanft zu reinigen. Ist das Milchgebiss komplett, hilft auch eine milde Zahnpasta bei den Kleinen den Zahnbelag rascher zu lösen, schützt mit Aminfluor gegen Karies und vermittelt ihnen ergänzend nicht nur einen tollen Geschmack nach Früchte oder Kaugummi, sondern auch das Gefühl schon „so groß zu sein" wie die Eltern oder älteren Geschwister. Ein Faktor, der auch den Spaß zum Putzen steigern kann und somit vielfach auch die Zahnputz-Kämpfe unterbindet.
Letzte Aktualisierung am 22.03.2009.